Unterschied WordPress.com und WordPress.org

Aug 9, 2021 | Webdesign

Waaaaaas? Es gibt einen Unterschied zwischen WordPress.com und WordPress.org?!

Ja! Das hat mich am Anfang auch verwirrt und es ist kein Wunder, dass viele Menschen einfach nur verwirrt sind und Fragezeichen im Kopf haben.

Da ich mitbekommen habe, dass manche sich an einer Website bzw. Homepage versuchen möchten und dann enttäuscht merken, dass Sie bei dem „falschen“ Anbieter gelandet sind, weil Ihnen gar nicht klar war, dass das zwei verschiedene Paar Schuhe sind, hab ich mich entschlossen mit diesem Thema meinen Blog zu eröffnen.

Unterschied WordPress.com und WordPress.org

Du liebäugelst mit einer eigenen Website und hast herausgefunden, dass WordPress dafür super geeignet ist?

Klasse! WordPress ist das beliebteste CMS, mit einem Markanteil von 40% und wächst immer weiter. Nun solltest du nur noch aufpassen, WELCHES WordPress du einsetzen möchtest! Es gibt gravierende Unterschiede der beiden „Systeme“, die ich dir im Folgenden erklären werde.

WordPress.com

Das Unternehmen gehört der Firma Automatic, die die gleichnamige CMS-Software WordPress einsetzt. Es handelt sich hierbei um ein Baukastensystem, so wie z.B. WIX, Jimdo oder Strato. Für Anfänger somit ein sehr einfaches, selbsterklärendes System. WordPress.com stellt zugleich auch den Webspace bereit und fungiert somit als Hoster. WordPress ist installiert und du erhältst eine kostenlose Domain.

Hört sich traumhaft an? JA! Zumindest wenn du nur etwas bloggen oder eine eher private Website betreiben möchtest.

Kommen wir zu den Nachteilen: Deine kostenlose Domain endet immer auf domainname.wordpress.com! Möchtest du das nicht, musst du einen der Tarife buchen!
Möchtest du eine Website für dein Business, braucht es auch diverse Plugins – z.B. ein Analysetool oder ein SEO-Plugin. Diese sind alle erst mit dem Businesstarif installierbar, genauso wie automatische Website-Backups und Ein-Klick-Wiederherstellungen.

Wir merken: An dem Businesstarif kommst du nicht wirklich vorbei.
Stand 08/2021 kostet das Businesspaket 25 €/Monat bei jährlicher Zahlung und bei monatlicher Zahlung 33€. Für einen Onlineshop sind es 45€/Monat bzw. 59 €/Monat. Einzusehen auf der Website https://wordpress.com/de/

WordPress.com Preise
Wenn du die Tarife vergleichst, siehst du auch nochmal was genau wo drin ist.

WordPress.org

Hierbei handelt es sich um ein OpenSource Content-Management-System (CMS), welches an sich kostenlos ist.
Der größte Unterschied zu WordPress.com ist nun, dass du bei WordPress.org für alles selber verantwortlich bist, aber eben auch komplette Freiheit hast!

Was du unbedingt benötigst, ist ein Hoster (hier kann ich AllInkl* empfehlen) und die Muse dich in WordPress rein zu fuchsen. Es gibt unzählige Workshops, Blogs und YouTube Anleitungen, wie du welchen Part am Besten machen kannst.

WordPress installieren musst du selber und auch für die Sicherheit bist du selbst verantwortlich. Dafür gibt es aber genügend hilfreiche auch kostenlose Plugins, also keine Angst!

Themes gibt es unzählige zur Auswahl. Wobei die, die etwas können sollen, auch etwas mehr kosten. Ich bin ein Fan des Divi Theme und WYSIWYG Page Builder von Elegantthemes und setze das auch selber ein.
Dir sind (fast) keine Grenzen gesetzt und du bist mit WordPress.org komplett flexibel im Einsatz von Hosts, Plugins, Themes usw.

Fazit:

Für den privaten Gebrauch und deswegen so wenig Aufwand wie möglich zu haben, eignet sich WordPress.com perfekt!
Für eine Business Website kann ich das leider nicht empfehlen, da viel zu unflexibel!

Da man mit WordPress.com irgendwann an seine Grenzen stößt und mit großer Wahrscheinlichkeit zu WordPress.org wechselt, fängt man lieber gleich mit WordPress.org an und kann seine Website mit dem Business mitwachsen lassen.
Da WordPress eben auch immer weiter wächst, wächst auch das Angebot und die Auswahl weiter. Natürlich kann so eine Vielfalt auch zunächst überfordern, aber es gibt wie erwähnt viele Informationsquellen.

Kleiner Tipp am Rande: Falls dir das alles zu viel ist, kannst du natürlich auch jemanden beauftragen, der dir deine Website erstellt und auch verwaltet. Lieber fokussierst du dich auf dein Geschäft und dessen Umsatzerhöhung, als dich mit Dingen zu beschäftigen, von denen du wenig bis keine Ahnung hast. Das gilt auch für andere Bereiche wie Social Media, E-Mail Marketing, Podcasts usw.
Kalkuliere genau, ob der Einsatz z.B. einer virtuellen Assistenz nicht doch besser/günstiger wäre als dein Einsatz und Nerven.

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